Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium

Schneeberg

 

Seminar „Gelingende/Effektive Elternarbeit“ am Herder-Gymnasium

 

Die Elternvertreter am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Schneeberg trafen sich am 20. Januar, um sich zur Situation der Elternmitwirkung an ihrer Schule auszutauschen. Wo wünschen wir uns mehr Beteiligung? Was brauchen wir, um uns in die Elternarbeit einzubringen? Welche Themen sind uns in der Elternarbeit wichtig? Durch was fühlen wir uns in der Elternarbeit angesprochen? Diese Leitfragen wurden...

...in kleinen Gesprächsgruppen und großer Runde unter den 16 Teilnehmern diskutiert. Im aktuellen Schuljahr wurden von den Eltern insgesamt 44 Klassenelternsprecher und Vertreter gewählt. Fast alle Klassen und Kurse haben von dieser Möglichkeit der demokratischen Mitwirkung Gebrauch gemacht. Jedoch blieben auch sechs Stellen mangels Bereitschaft oder Möglichkeit der Eltern sich als Vertreter einzubringen, unbesetzt. Es wurde auch offen ausgesprochen, dass man doch notgedrungener Maßen die Aufgabe übernommen habe, damit sich überhaupt jemand findet. Alle Klassenelternsprecher und Vertreter waren zum Seminarabend eingeladen. Bereits in der Anmeldungsphase wurde deutlich, dass das Ehrenamt Elternvertreter nicht zuletzt vom knappen Freizeitbudget beeinflusst wird. So gab es Abmeldungen aufgrund familiärer oder beruflicher Verpflichtungen. Auch aus gesundheitlichen Gründen musste, die eine oder der andere kurzfristig absagen. Um so erfreulicher, dass sich 16 engagierte Eltern an einem Montagabend zusammengefunden haben. Im Seminar wurde  Kommunikation und wechselseitiger Austausch als wichtig befunden. Nur so lassen sich im Kleinen, z. B. im Klassenverbund, wie auch bezogen auf die gesamte Schule Probleme und Ideen gemeinsam lösungsorientiert angehen. Das hier Potential am Herder-Gymnasium vorhanden ist, wurde mit dem Seminar erkennbar. Es ist wünschenswert, dass sich mehr Elternvertreter und Eltern aktiv einbringen. Erfreulich sind positive Beobachtungen, z. B. seltener Unterrichtsausfall, geringe Beeinträchtigung des Unterrichts durch die umfangreichen Baumaßnahmen sowie gute Erlebnisse der Eltern in den jeweiligen Klassen oder regelmäßiger Kontakt des Elternrats mit der Schulleitung. In letzten Jahren können sich Eltern verstärkt einbringen, z. B. als Gesprächspartner am Tag der offenen Tür. Eltern kommen so miteinander ins Gespräch, mit Gästen und nicht zuletzt auch mit den Lehrerinnen und Lehrern und den Schülern am Gymnasium. Gibt es Ideen und Aufgaben, die in naher Zukunft konkret vom Elternrat und den Klassenelternsprecher anzupacken sind? „Holen wir uns doch den Glücksbus an die Schule!“, wie jüngst in der Freien Presse zu lesen war. Oder die Frage der Schüler, wann der Wasserspender im Schulhaus installiert wird. „Lasst uns doch die Eltern anonym und strukturiert befragen.“, da die angebotenen Möglichkeiten zur Meinungsäußerung kaum genutzt wurden. Viele Impulse für die ElternMitWirkung am Herder-Gymnasium wurden zusammengetragen. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer des Seminarabends, den beiden Moderatorinnen für ihren Einsatz zur fortgeschrittenen Stunde und auch an alle organisatorischen Unterstützer wie Schulsekretariat und Hausmeister. Es wird zur gegebenen Zeit eine Fortsetzung für die Elternvertreter geben.

 

Jörg Ringeis, Elternratsvorsitzender 
(31.01.2020)

 

 

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